18.02.26

Blog_Cover_Timos Weg bei LOBO

Vom Azubi zur stellv. Lagerleitung

Wenn Timo an seinen ersten Tag bei LOBO zurückdenkt, muss er schmunzeln. Februar 2015, eisige Kälte, Schnee – und er selbst nur mit einer Strickjacke ausgestattet. „Jens hat mir dann erstmal eine Jacke geliehen“, erinnert er sich. Ein typischer LOBO-Moment: pragmatisch, hilfsbereit, direkt mittendrin.

Der erste Tag führte ihn direkt ins Lager. Zargen einlagern, Ware bewegen, mit anpacken. Schon in der ersten Woche war klar: Hier geht es nicht darum, nur zuzuschauen. Bereits nach kurzer Zeit wechselte Timo ins Kommissionier-Team, sammelte erste Erfahrungen, fuhr Stapler und arbeitete sich Schritt für Schritt in die Abläufe ein. Damals noch sehr manuell – ohne PC-Systeme, ohne digitale Lagerplätze. „Man musste wissen, wo die Ware steht. Verantwortung kam ziemlich schnell.“

Diese Verantwortung zog sich durch seine gesamte Ausbildung. Neue Mitarbeitende wurden nach kurzer Zeit eigenständig eingearbeitet, natürlich mit Unterstützung im Hintergrund. Für Timo war das prägend: „Man hat gemerkt, dass einem etwas zugetraut wird.“

Der Weg in die Ausbildung und darüber hinaus

Die Entscheidung für die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik fiel nicht zufällig. Vor seiner Zeit bei LOBO arbeitete Timo mehrere Jahre im Lager eines Unternehmens, fuhr Stapler, belud LKWs, sortierte Waren. Die Arbeit gefiel ihm, doch eine Ausbildung wurde dort nicht angeboten. Also fragte er bei LOBO nach, absolvierte ein Probearbeiten und startete wenig später seine Ausbildung.

Ein Moment, der ihm besonders im Gedächtnis geblieben ist, war die Abschlussprüfung. „Die ist mir richtig leicht von der Hand gegangen. Es hat Spaß gemacht und ich war stolz, dass alles so gut lief.“

Nach der Ausbildung blieb Timo bei LOBO. Zunächst war er weiter im Lager tätig, dann über mehrere Jahre in der Kommissionierung – zunächst begleitend, später auch überwachend. Als Vertretung für Jens übernahm er zunehmend Verantwortung, brachte eigene Ideen ein und machte Vorschläge zur Verbesserung von Abläufen. „Wenn man sich aktiv einbringt, wird man auch gesehen“, sagt er rückblickend.

2020 folgte der nächste Schritt: die Position als stellvertretender Lagerleiter.

Vom Azubi zum Ausbilder

Ein besonderer Meilenstein auf diesem Weg war die Ausbildung zum Ausbilder. Timos eigener Ausbilder kam ursprünglich aus einer anderen Fachrichtung und gemeinsam entstand die Idee, jemanden auszubilden, der direkt „vom Fach“ kommt und sein Wissen weitergeben kann. LOBO unterstützte diesen Schritt aktiv: Bildungsurlaub, ein intensiver Crashkurs und das klare Signal, dass Weiterentwicklung gewünscht ist.

Heute profitiert Timo selbst täglich davon. Vor allem aus seiner eigenen Azubi-Zeit hat er gelernt, wie wichtig ruhige, sachliche Begleitung ist. „Ich versuche, Azubis genau da abzuholen, wo sie stehen. Fragen zu stellen, zuzuhören und Dinge zu erklären. Das hat mir damals manchmal gefehlt.“ Durch seine Ausbilderqualifikation begleitet er Azubis heute deutlich enger und bewusster.

Abwechslung, Verantwortung und Teamgeist

Was Timo an seinem Job heute besonders schätzt, ist der Mix: Der Spagat zwischen Büro und Lager. Personalplanung, Prozessoptimierung, Nachbestellungen von Verpackungsmaterial, die Mitwirkung an dem neuen ERP-System und gleichzeitig nah am Tagesgeschäft. „Es ist nicht eintönig. Man entwickelt sich weiter und gestaltet aktiv mit.“

Ein großer Faktor dabei ist das Team. „Wir haben eine gute Zusammenarbeit, viel Spaß im Lager und ziehen alle an einem Strang.“ Probleme werden offen angesprochen, man kann jederzeit aufeinander zugehen. Und der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz – legendär ist bis heute die Geschichte von neuen Mitarbeitenden, die früher gebeten wurden, die unechten Blumen zu gießen.

Timo im Büro

Tipps für zukünftige Azubis

Was sollte man mitbringen, wenn man bei LOBO startet?

Für Timo ist das klar: Eigenverantwortung, Sorgfalt, Einsatz und eine gute Portion Humor. Genau diese Eigenschaften helfen auch während der gesamten Ausbildung.

Sein Rat an zukünftige Azubis ist einfach, aber deutlich: „Gib dich nie zufrieden. Verlange immer das Beste von dir selbst. Es geht immer noch ein bisschen besser.“

Und LOBO?

„Wenn man hier offen anspricht, was man möchte, wird einem zugehört und geholfen. Wenn man ambitioniert ist, stehen einem die Türen offen.“

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